…nun ist es
also passiert. 26 Jahre nach seiner erstmaligen Beschlagnahme ist einer der
Horrorklassiker der 70er Jahre in Deutschland kein Hort der Verherrlichung
oder Verharmlosung von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten
beziehungsweise einer die Menschenwürde verletzenden Darstellungsweise mehr. So
hat es das Landgericht Frankfurt am heutigen Tage bekannt gegeben. Die Liste
der in Deutschland nach §131 beschlagnahmten Filme muss somit künftig ohne das Blutgericht in Texas, auch bekannt als Kettensägenmassaker oder schlicht The Texas Chainsaw Massacre auskommen.
Eine Premiere, denn bisher galt: Einmal drauf, nie mehr runter... Auslöser der Rehabilitierung des Films war eine Klage der Turbine Classics GmbH,
die sich seit 2008 um die Freigabe des Titels bemühte. Somit dürfen sich wohl hierzulande
alsbald Neugierige selbst ein Bild davon machen, dass der sagenumwobene Titel
des Films mehr impliziert, als der Film letztlich enthält. Massaker ist nicht,
dafür aber ein intensives und raues kleines Stück reinstes Terrorkino.
Demnächst im Elektrofachhandel ganz in ihrer Nähe.
Posts mit dem Label Diverse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Diverse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, September 12, 2011
Sonntag, August 28, 2011
Auf ein Neues
Nach über 5 Jahren nehme ich meine Blogaktivitäten wieder auf. mal schaun, wie lange meine Lust am Schreiben anhält.
Freitag, März 18, 2005
Germany: No Points!
Ein mies gelauntes Kastenbrot sagte dereinst: „Geht einfach alle weg!“ Genau so ging es mir während der Ansicht des deutschen Vorausscheides zum Grand-Prix. Die Daten des Musik-Debakels:
Mikrofonmissbräuche: 10
mit Valium geimpfte Moderatoren: 01
Songideen: 1,7
stimmlich nervende Groupies: 01
künstlerische Kreativität: im nicht messbaren Minusbereich
Siegchancen: siehe Titel
Allerspätestens nach Ansicht des Interpreten-Schnelldurchlaufs-Infernos wäre doch die logische Konsequenz gewesen, auf einen Start in Kiew gänzlich zu verzichten. Warum hat den kein Programmverantwortlicher, Regisseur, Kameramann oder wenigstens ein Techniker dagegen aufbegehrt, diese Peinlichkeit statutengemäß über die Bühne zu bringen. Bei Frau Simonis hat es doch auch funktioniert. Vier Mal sogar! Und hier? Fehlanzeige. Jetzt kann man nur hoffen, dass die Kollegen aus Kiew mehr Feingefühl haben und beim Auftritt unseres Schlager-Hoppelchens das eine oder andere Kabel spalten, bevor der Dame vor lauter Vorfreude wieder das Oberschicht-Korsett platzt. Es kann nur zu unserem und dem Vorteil aller unvorbereiteter Fernsehzuschauer sein. Nur die Leute im Saal haben halt Pech gehabt: Dürfte aber nicht so schlimm sein – die Ukrainer sind uns noch wohlgesonnen: Schließlich durfte ja ihr Häuptling vor kurzem 'nen Spruch in Berlin aufsagen.
Aber es ist Rettung in Sicht: Wie SPIEGEL ONLINE meldet, überlegt man sich ja bei der verantwortlichen Fernsehanstalt sogar, ob es nicht angesichts weiter rapide sinkender Einschaltquoten klug wäre, sich sogar ganz aus dem Vorentscheid zurückzuziehen. Wie in der Schweiz geschehen, als ihr gewählter Kandidat beim letzten Grand-Prix gänzlich leer ausging. Von der Warte aus betrachtet könnte Kiew 2005 aus deutscher Sicht dann doch wieder zu was nützlich sein.
Es sei denn Malta gibt wieder 'nen Trostpunkt - das wäre unverzeihlich.
Mikrofonmissbräuche: 10
mit Valium geimpfte Moderatoren: 01
Songideen: 1,7
stimmlich nervende Groupies: 01
künstlerische Kreativität: im nicht messbaren Minusbereich
Siegchancen: siehe Titel
Allerspätestens nach Ansicht des Interpreten-Schnelldurchlaufs-Infernos wäre doch die logische Konsequenz gewesen, auf einen Start in Kiew gänzlich zu verzichten. Warum hat den kein Programmverantwortlicher, Regisseur, Kameramann oder wenigstens ein Techniker dagegen aufbegehrt, diese Peinlichkeit statutengemäß über die Bühne zu bringen. Bei Frau Simonis hat es doch auch funktioniert. Vier Mal sogar! Und hier? Fehlanzeige. Jetzt kann man nur hoffen, dass die Kollegen aus Kiew mehr Feingefühl haben und beim Auftritt unseres Schlager-Hoppelchens das eine oder andere Kabel spalten, bevor der Dame vor lauter Vorfreude wieder das Oberschicht-Korsett platzt. Es kann nur zu unserem und dem Vorteil aller unvorbereiteter Fernsehzuschauer sein. Nur die Leute im Saal haben halt Pech gehabt: Dürfte aber nicht so schlimm sein – die Ukrainer sind uns noch wohlgesonnen: Schließlich durfte ja ihr Häuptling vor kurzem 'nen Spruch in Berlin aufsagen.
Aber es ist Rettung in Sicht: Wie SPIEGEL ONLINE meldet, überlegt man sich ja bei der verantwortlichen Fernsehanstalt sogar, ob es nicht angesichts weiter rapide sinkender Einschaltquoten klug wäre, sich sogar ganz aus dem Vorentscheid zurückzuziehen. Wie in der Schweiz geschehen, als ihr gewählter Kandidat beim letzten Grand-Prix gänzlich leer ausging. Von der Warte aus betrachtet könnte Kiew 2005 aus deutscher Sicht dann doch wieder zu was nützlich sein.
Es sei denn Malta gibt wieder 'nen Trostpunkt - das wäre unverzeihlich.
Abonnieren
Posts (Atom)