Sonntag, Januar 27, 2013

Gangster Squad
 USA 2013  113 Min
von Ruben Fleischer
mit Ryan Gosling, Josh Brolin, Sean Penn, Giovanni Ribisi
Kino (Warner)


Ruben Fleischers neuer Film ist leider weitestgehend eine Enttäuschung. Hauptverantwortlich ist dafür eindeutig das Drehbuch, dem, bis auf den Charakter Goslings, nicht mehr als abgedroschene Stereotype einfallen, die in einer vorhersehbaren Dramaturgie gefangen sind. Das Ganze nimmt sich leider selbst für einen publikumswirksamen Hollywoodfilm als ein paar Nummern zu heftig aus. Phrasen und leere Worthülsen wohin das Auge sieht ("Ich war im Krieg, um..." oder "Ich kam aus dem Krieg, um" oder "Damals im Krieg, und heute...") müssen für die dürftige Motivation der Figuren herhalten, die meisten coolen Einzeiler bleiben wirkungslos. Gosling hat als einziger Glück gehabt und darf einen etwas weniger flachen Charakter zum Besten geben (was er auch souverän löst), die anderen Darsteller sind zu bedauern: Brolin kann gegen seinen Haudrauf-Charakter nichts machen und hat das undankbarste Drehbuchkonstrukt zu schultern...Sein Anführer der Spezialeinheit wirkt völlig unglaubwürdig und überzeichnet, nahezu fast comichaft: Von taktischem Vorgehen hat seine Figur noch nie etwas gehört und es bleibt rätselhaft, wie zum Henker die Truppe mit solch einem Boss erfolgreichsein kann. Penn als fieser Obergangster legt leider auch reinstes Overacting an den Tag. Seine Szenen funktionieren zu einem guten Teil nach dem Schema: ruhig/zynisch oder salbadernd die Szene beginnen, um plötzlich völlig auszuticken. Nach dem dritten, vierten Mal lehnt man sich gelangweilt im Kinosessel zurück. Kaum ein Mitglied der Spezialeinheit bekommt ein schlüssiges Motiv vom Drehbuch zugeschrieben, warum er sich dieser überhaupt anschließt. Die Vorgehensweise der Truppe ist teilweise haarstrübend. Hauptkritikpunkt ist hier, dass nach der ersten erfolglosen sowie der zweiten nur mit Dusel gelungenen Aktion deren spontaner und ungeplanter Charakter von der Truppe als nicht zweckdienlich angesehen wird. Was zur Folge hat, dass sich nichts an deren Arbeitsweise ändert. Das der Film eine ziemlich reaktionäre Weltsicht vor sich herschiebt, ist dann die faule Kirsche auf der schimmligen Sahnetorte. Nicht die Welt an sich ist schlecht. Nein, nein, Böse ist hier nur der Gangsterboss, der wie aus dem Nichts auftauchte und letztlich chirurgisch aus der Welt entfernt wird, auf dass diese (oder zumindestens Los Angeles) wieder ein friedfertiger und harmloser Ort ist. Nahezu das Paradies auf Erden. Mir zumindestens wurde am Ende schlecht... Spätestens hier ist auch jeglicher Gangster-Film-Neo-Noir-Anspruch zerkrümelt, mit dem der Film kokettiert. Was bleibt ist ein guter Score und zufriedenstellende Action mir einigen Härten plus ein cooler Gosling, der Rest ist mehr als dürftig, teilweise sogar ärgerlich. "Gangster Squad" war bereits gescheitert, noch bevor die erste Filmklappe fiel.
Achso, die Story: Spezialeinheit will Obergangster von L.A. fertigmachen.

Montag, Juli 30, 2012

Not Bad, Man!


The Dark Knight Rises
USA 2012  164 Min
von Christopher Nolan
mit Christian Bale, Tom Hardy, Marion Cotillard, Anne Hathaway
Kino (Warner)

Vorsicht: Spoiler!

Dies ist Nolans nicht krönender, aber doch insgesamt gelungener Abschluss seiner Batman-Trilogie. (?)  Mit seinen fast drei Stunden Spielzeit episch angelegt, versteht es der Film, einen über weite Strecken zu unterhalten. Das schaffen beileibe nicht alle Filme, die Hollywoods selbsternannte Traumfabrik so in die Kinos rülpst… Das Nolan derzeit einen Status im Studiosystem innehat, der es ihm erlaubt, düstere und auch komplexere Geschichten zu erzählen (also komplex gemessen am sonstigen Hollywood-Output) ist bekannt. Bloß gut, dass er es auch draufhat: So bekommt er den Spagat zwischen Actionelementen und den vielen Erzählsträngen gut auf die Reihe, ohne zwischendurch größere Durchhänger zu verzeichnen. Komplett gelungen ist dies nicht, denn The Dark Knight Rises schrammt doch generell immer haarscharf an der inhaltlichen Überfrachtung vorbei. Es wird eine Geschichte erzählt, die auch für zwei normale (und 15 Michael Bay-) Filme gereicht hätte. Dies führt auch zu dem heikelsten Element, dass sich die Story und mit ihr die Dramaturgie in den ersten gut 2 Stunden grob gesehen zwei Mal im Kreis dreht. Bruce Wayne emotional ganz unten, dann aufraffend, dann noch weiter unten und wieder die Kurve kriegend. Obwohl dies durch die Handlung abgedeckt ist, bremst es gerade auf der zweiten Schleife, also den Gefängnis-Szenen, die Handlung doch etwas aus. Auch weil dies der Batman-Film ist, in dem die Hauptfigur wohl mit die längste Zeit lediglich auf die Umstände reagiert, anfangs mehr mit sich zu tun hat und auch später immer seinen Gegenspielern einen Schritt hinterherhinkt. Nolan lässt die olle Fledermaus dieses Mal ordentlich leiden; ein langer, langer Leidensweg ist es bis zur seelischen Wiedergeburt.

So richtig störend empfand ich die Sache letztlich nicht. Vielleicht ist es ja auch beginnende Altersmilde… Hmmm, wohl dann doch eher die positiven Dinge, welche überwiegen: Die Darsteller tun das, was sie tun müssen, um die ganze Sache zu wuppen. Bane, obwohl als Gegenspieler per Definition seines Charakters  eher eindimensional angelegt, funktioniert doch besser als gedacht, auch wenn er natürlich deutliche Handycaps gegen schillernde und vielschichtigere Charaktere wie die schnurrige Katzenfrau, die ja auch ihm Film umherstreunt, besitzt. Die Musik von Hans Zimmer ist zweckgebunden okay und funktioniert, obwohl es eigentlich nicht mehr als Dienst nach Vorschrift vom guten Hansi ist und quasi…nun ja… zusammengezimmert wirkt. Alles irgendwo schon mal gehört, inklusive der hohen wispernden Frauenstimme, die am Ende nach Erlösung verlangt (was ist eigentlich die Steigerung von Klischee? Filmmusikalischer Archetyp? Meta-Klischee?). In jedem Fall wirkten meine Ohren an der Stelle unangenehm verklebt, gut dass es nur ein paar Sekunden waren.

Nicht zu vergessen wären die Nolan-typischen Querverweise auf das aktuelle politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen. Catwoman trachtet in dem Film, den sogenannten „Neustart“ zu bekommen; ein Programm, das die digitale, indem Fall durch die minder-privilegierte Herkunft bedingte, unrühmliche Vergangenheit einer Person löscht und einen echten Neuanfang verspricht. Den „Radiergummi fürs Internet“, würden jetzt deutsche Netzpolitiker der Generation „Pong-Automat“ sagen… Zudem flicht Nolan die gegenwärtigen Spannungen, bedingt durch Banken- und Eurokrise und deren folgenreiche weitere Spaltung der Gesellschaft in reichere Reiche und ärmere Arme, mit ein. Bane erscheint in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Wirren als vermeintlicher Erlöser für die einfache Bevölkerung, der den Leuten ein besseres Leben plus Abrechnung mit bisherigen Autoritäten verspricht, der jedoch nichts als ein skrupelloser Verführer ist und seine eigenen, finsteren Pläne verfolgt, was für eben jene Bevölkerung endgültige Konsequenzen bereithält. Sowas soll ja auch auf dem realen Planten Erde schon mal vorgenommen sein. Die erste deutsche Republik ja auch das Problem, der Rest ist dunkelste deutsche Vergangenheit und die finanzielle Lebensgrundlage von Guido Knopp. Die Kommentare wirken im Film erfreulicherweise nicht deplatziert und durchaus stimmig, so dass auch dieser Film den Spagat aus Unterhaltung mit einer Portion Zeitkritik packt. Nicht so gut, wie vielleicht sein Vorgängerfilm, aber allemal zufriedenstellend.

Okay, es gibt auch ein paar kleine Logiklöcher, bei denen man schon ein Auge zudrücken muss: Wieso Catwoman bis zum Ende des Films die wahre Identität von Batman nicht weiß, obwohl sie das erste Zusammentreffen zwischen Bane und der Fledermaus beobachtet, in der Bane dessen echten Namen erwähnt plus ihr die Maske vom Gesicht zieht, erscheint nebulös. Und dass am Schluss die Tatsache, das eine im Meer versenkte Atombombe detoniert, ohne eine Monster-Mörder-Welle auszulösen, auch nicht ganz wissenschaftlich gedeckt ist, dürfte ebenso klar sein. Ich verbuchs mal ganz generös unter künstlerische Freiheit mit dem Totschlagargument, dass Film bekanntlich ja seine eigenen Gesetze hat. Ha, klappt doch immer wieder!

Um zum Ende zu kommen: The Dark Knight Rises ist ein gelungener Film mit kleinen Schwächen, der damit eine der erfreulichen Ausnahmen inmitten der sonst üblicherweise dumm-dusseligen Hollywood-Action-Unterhaltung bildet.

Samstag, Juli 28, 2012

Land of the (Un)Free


Strafpark
Punishment Park
USA 1971  92 Min
von Peter Watkins
mit Patrick Boland, Kent Foreman, Carmen Argenziano
Blu-Ray (Eurovideo/Bavaria - Kino Kontrovers 12)

Aufgrund der politisch angespannten Situation zu Beginn der 70er Jahre in den USA mit Hippiebewegung, Rassenunruhen und den Protesten gegen den Vietnam-Krieg greift der Präsident auf ein bestehendes Notfall-Gesetz zurück, dass es den staatlichen Behörden erlaubt, jede Bürgermeinung abseits der offiziellen Doktrin und damit die Person selbst zu kriminalisieren. Kriegsgegner wie Regimekritiker werden in Schauprozessen abgeurteilt und müssen sich entscheiden zwischen einer langjährigen Gefängnisstrafe oder einer 3-tägigen Teilnahme am sogenannten Strafpark. Während Gruppe 637 in diesem unterwegs ist, wird über die Gruppe 638 Gericht gehalten – beides wird dabei dokumentiert von zwei europäischen Kamerateams.

„Strafpark“ spitzt die damalige politische Lage in den USA zu einer höchst beunruhigenden Dystopie zu. Das Land wird als undemokratisch und gewalttätig, als faschistischer Polizeistaat dargestellt, mitsamt seinen Konzentrationslagern Strafparks inklusive Schauprozessen und Todesmarsch. Die größte Leistung des Films ist dabei sein authentischer, dokumentarischer Anstrich: Innerhalb kürzester Zeit wurde der Film mit einer beweglichen 16m-Handkamera im Stil einer Reportage gedreht, auf Filmmusik wurde verzichtet (lediglich ein elektronischer, unheilschwangerer Ton ist mehrmals zu hören), der Kommentar fällt nüchtern und spärlich aus. Zudem entschied sich der Regisseur dafür, keine professionellen Schauspieler für den Film zu engagieren. Mit den gecasteten Laien wurden vorab nur die Eckpunkte der jeweiligen Rolle festgelegt, die Dialoge entstanden spontan, es wurde ohne Proben gedreht. Gerade die Rededuelle im Gerichtszelt profitieren in ihrer gewissen Unberechenbarkeit, Dynamik und Schärfe ungemein von diesen Entscheidungen.

Zusätzlich zum politischen Konfliktpotential enthält der Film noch eine zweite, gesellschafts- und medienkritische Reflexionsebene. Ein Kamerateam begleitet eine der Gruppen durch den Strafpark – ein meilenlanger Marsch durch die Wüste bei sengender Hitze – dokumentarisch distanziert. Auch als zu Beginn des Marsches von den Sicherheitskräften getätigte Versprechen sich als unwahr herausstellen, wahren sie die durch ihr journalistisches Ethos geforderte Neutralität und funktionieren dabei bewusst oder unbewusst als Rädchen im antidemokratischen Prinzip des Strafparks und seiner politischen Bedeutung selbst. Zudem wird der Vorgang des Dokumentierens als voyeuristischer Vorgang gezeigt, der die Frage impliziert, ob dies wirklich der Aufklärung dient, oder vielmehr zur Befriedigung der Sensationslust der Fernsehzuschauer geschieht. Auch auf dieser Ebene überspitzt Watkins die Rolle der Medien und formuliert dadurch seinen Aufruf an die Medien, indem er dem Kameratema eine Entwicklung zugesteht, die von emotionsloser, nüchterner Distanz hin zu aktiver Einmischung in das zu dokumentierende Geschehen geht, als sich der Konflikt zwischen Gefangenen und Sicherheitskräften entlädt.

Über einen großen Bekanntheitsgrad könnte sich Peter Watkins Film seit seiner Entstehung wahrlich nicht erfreuen. Dies verdankt er der Tatsache, dass der Film ein offener, polemischer Angriff gegen staatliche Repression in Krisenzeiten darstellt, der den Vereinigten Staaten von Amerika in bitterböser Deutlichkeit den Spiegel vorhält. Die Subtilität der feinen Anspielungen und Metaphern ist nicht das gewählte Mittel, mehr ein beherzter Tritt vors Schienbein … des Zuschauers, auf das er doch endlich aufwachen möge. Nein, definitiv kein Film zum Finden der eigenen seelischen Ausgeglichenheit und inneren Ruhe. „Strafpark“ macht zornig und wütend – ein Aufruf zur Gewaltausübung ist der Film jedoch nicht. Die Konsequenz solch einer filmischen Vorgehensweise war und ist jedenfalls klar: der Film fand in den USA keinen Vertrieb. Dort wo er in wenigen kleinen Hinterhofkinos lief, wurde er kaum beworben und nach kurzer Zeit wieder aus dem Programm genommen. Die größte Anzahl der Kritiken waren vernichtend. Auch in Deutschland wurde der Film erst ein Jahrzehnt später zum ersten Mal gezeigt.
Nach Editionen für den Heimfilmmarkt aus den USA und England liegt „Strafpark“ nun auch in Deutschland als DVD und Blu-Ray-Variante vor, sorgsam ausgestattet mit Textbooklet, Audiokommentar sowie einer halbstündigen Einführung und zwei frühen Kurzfilmen des Regisseurs. Wer spannendes, faszinierendes und aufwühlendes Politkino der 70er Jahre zu schätzen weiß, sollte einen Blick riskieren, denn Watkins Film stellt einen der gelungensten Beispiele dieser Ära dar. An Aktualität hat der Film thematisch bis heute nicht verloren, es reicht Stichworte wie „Patriot Act“, Guantanamo und Abu Ghraib zu erwähnen.  Und man muss sich ja an Beispielen nicht nur auf die USA beschränken…

Sonntag, Januar 08, 2012

Ziemlich guter deutscher Filmtitel

Ziemlich beste Freunde
(Intouchables)
FRA 2011 110 Min
von Eric Toledano, Olivier Nakache
mit Francois Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Andrey Fleurot
Kino (Senator)

Philippe ist vermögend, belesen, mit eigenem Hofstaat – und vom Hals abwärts gelähmt. In eine Vorstellungsrunde für den Job seines Pflegers platzt der farbige Driss herein. Philippe ist fasziniert von seiner Unbekümmertheit und stellt in zur Probe ein.

Die Zahl ist imposant…Können 16 Millionen Kinozuschauer in Frankreich irren? Bei vielleicht der filmaffinsten Nation auf diesem Planeten eigentlich unvorstellbar. Aber…
Kein Aber. „Ziemlich beste Freunde“ ist Wohlfühl-Kino vom feinsten. Ein Film, bei dem die eigene Filmleidenschaft mit einem breiten Grinsen naturbekifft mit im Kinosessel sitzt und vor Vergnügen schnurrt. Und er beweist wieder einmal, dass es bei einem Film nicht darauf ankommt, wie neu oder „innovativ“ die Geschichte oder deren Erzählweise denn nun ist, sondern vielmehr darauf, wie die Geschichte zum Leben erweckt wird. „Intouchables“ ist oberflächlich ein typisches Buddy-Movie mit der üblichen Dramaturgie und dem immer wieder gern benutzten Prinzip der charakterlichen wie sozialen Gegensätze, die sich anziehen. Eine unprätentiöse Regie, ein gekonntes Drehbuch mit lebendigen Dialogen, ein unaufgeregtes und zugleich hochpräsentes Darstellerensemble sowie eine zurückhaltende, klavierbasierte Filmmusik machen daraus ein leichtfüßiges, charmantes, lebendiges Stückchen Filmkunst. Die wohl größte Leistung aller Beteiligten liegt dabei in der Weigerung, die der Geschichte naheliegenden Klischees ausschlachten zu wollen. Rückblenden in Philipps Phase der Depression nach seinem Unfall und dessen schwieriger Weg sein Schicksal anzunehmen? Fehlanzeige. Driss Gefägnisaufenthalt plus Vorgeschichte? Wird einmal erwähnt. Die Schilderung des „harten Ghettolebens“ von Driss? Kein Rap, keine Waffen, keine „Mutterficker“-Sprache, lediglich Andeutungen der schwierigen Lebens- und Familiensituation. Überhaupt, dem Film sind Andeutungen wichtiger als Plakativität, die Geste zählt mehr als künstliche, „message-schreiende“ Dialogkonstruktionen. Der Film thematisiert auch nicht das Handicap einer Lähmung mit den Folgeerscheinungen Mitleid und Andersartigkeit. Sein Hauptanliegen ist die ungebrochene Lebenslust seiner Charaktere, die Versöhnung mit der eigenen Familie, die Überbrückung von sozialen und ethischen Gegensätzen. Das alles im Gewande eines wohl ausbalancierten Filmes, der  in Sachen Humor und Albernheit niemals peinlich, und in Nachdenklichkeit und Traurigkeit niemals larmoyant und tragisch wird. Somit lässt sich dann auch die Vernarrtheit des französischen Publikums in den Film nachvollziehen.

Wann hatte eigentlich ein deutscher Film mit gesellschaftlicher Relevanz hierzulande einen derartigen Zuschauerzuspruch? Hmmm, muss ich mal meine Großeltern fragen…

Dienstag, Oktober 18, 2011

Dunkel

Hell
D/CH 2011 89 Min
von Tim Fehlbaum
mit Hannah Herzsprung, Stipe Erceg, Lars Eidinger
Paramount Deutschland (Kino)

Hmmm, ein deutscher Horrorfilm… ist immer noch in der hiesigen Filmlandschaft ein Einzelgänger. Irgendwie immer ein ungeliebtes Kind in Filmförderanstalten. Schmuddel-Image, niedere Kultur, Verherrlichung niederer Gelüste… Dabei hatte Deutschland eine lebendige Horrorfilmtradition, damals in den 20er Jahren. Bis nach dem Spuk des 2. Weltkrieges der Horrorfilm keine wirkliche Heimat mehr hierzulande fand, zu nah rückten seine Bilder und Topoi wohl an die Erinnerungen jüngster deutscher Verbrechen heran. Dabei liegen die Tendenzen des deutschen Kinos ja durchaus im Bereich der schweren, düsteren, elegischen und tragischen Geschichten – wie das hiesige Arthousekino stets beweist. Locker, luftig, leicht – dafür sind die Franzosen da… Demzufolge müsste doch der Horrorfilm eigentlich öfter das Mittel der Wahl sein, um in dessen Genre-Geäst Einblicke in die Beschaffenheit der heutigen Zeit zu implementieren. Dass der Horrorfilm mit sozio-kritischem Unterton funktionieren kann, haben die 70er Jahre gezeigt und dabei eine ganze Reihe an Genreklassikern hervorgebracht: Last House on the Left, Deathdream, It’s alive, Crazies oder Texas Chainsaw Massacre.  Womit wir schon die Brücke zu Tim Fehlbaums Film haben…(und hier beginnen dann wohl die Spoiler!)

Denn Hell stellt eine recht gelungene Mischung aus Endzeitstreifen und Backwood-Horror dar und beweist, dass die Drehbuchautoren Tobe Hoopers Mär von der kannibalistischen Großfamilie kennen – und zitieren. Wo im Original die Industrialisierung und der damit einhergehende Verlust des Arbeitsplatzes (in dem Fall als Schlachter, der Vater wie Söhne betrifft) die Familie in den Kannibalismus abdriften lässt, ist es hier die Utopie einer Welt nach der Klimakatastrophe und der damit verbundenen Notsituation. Die Erderwärmung hat um 10 Grad zugenommen, der Sonne gleißendes Licht (den Filmtitel kann man in dieser Hinsicht sowohl als englisches wie als deutsches Wort begreifen) verbrennt die Haut und vertrocknet den Boden. Nur wenige Menschen haben überlebt, Wasser und Nahrung sind rar. Ob deswegen die Filmbewertungsstelle aus Wiesbaden dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“  zugesprochen hat? Mit dem Ökothema liegt der Film jedenfalls im Trend. Nur benutzt der Film dieses lediglich als Ausgangslage, legt seinen Fokus auf die zwischenmenschliche Dramatik, auf die Frage nach dem Umgang miteinander und der Veränderung der Werte und Normen angesichts der existenzbedrohenden Ausnahmesituation.

Den Ausführungen liegt es schon nahe – Hell erfindet das Rad nicht neu und hat auch dem Genrekanon inhaltlich nichts neues hinzuzufügen. Bemerkens- und anschauenswert ist er aber aufgrund seiner visuellen wie strategischen Machart. Die überbelichteten, ausgebleichten Aufnahmen verfehlen ihre Wirkung nicht und tragen ihren Teil zur gelungenen Atmosphäre des Films bei. Ansonsten wirkt der Film merkwürdig, aber gleichzeitig faszinierend entrückt. Der Film erzählt seine Geschichte nüchtern und weitesgehend ruhig. Grelle Schockbilder oder ein dementsprechendes Sound-Design fehlen. Stattdessen hat der Film etwas eindringlich-meditatives. Die Spannungsschraube wird dramaturgisch durchaus geschickt mehrfach im Film angezogen, ansonsten ist ein unterschwelliges Bedrohungsszenario stets präsent. Die Musik pulsiert bedrohlich, die Dialoge sind zumeist laut geflüstert und auf das notwendigste reduziert, die Darsteller spielen der Filmsituation angemessen eher reduziert, auch weil es das Drehbuch unterlässt, die in deutschen Filmen regelmäßig anzutreffenden Gefühlsausbrüche mit übertriebenem und immer etwas künstlich wirkendem Schrei-und Heulfaktor² zu verquicken. Da der Film diesen Stil konsequent durchzieht, kann er als gelungenes Genre-Beispiel bezeichnet werden.

Was ist nun Hell genau? Ich würde ihn als interessante Fingerübung eines talentierten Regisseurs sehen. Wer sich mit dem nüchternen, doch durchaus eindringlichen Erzählstil anfreunden kann, dürfte während des Films keinen Erscheinungen der Langeweile begegnen.

Montag, September 12, 2011

Hoppla…


…nun ist es also passiert. 26 Jahre nach seiner erstmaligen Beschlagnahme ist einer der Horrorklassiker der 70er Jahre in Deutschland kein Hort der Verherrlichung oder Verharmlosung von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten beziehungsweise einer die Menschenwürde verletzenden Darstellungsweise mehr. So hat es das Landgericht Frankfurt am heutigen Tage bekannt gegeben. Die Liste der in Deutschland nach §131 beschlagnahmten Filme muss somit künftig ohne das Blutgericht in Texas, auch bekannt als Kettensägenmassaker oder schlicht The Texas Chainsaw Massacre auskommen. Eine Premiere, denn bisher galt: Einmal drauf, nie mehr runter... Auslöser der Rehabilitierung des Films war eine Klage der Turbine Classics GmbH, die sich seit 2008 um die Freigabe des Titels bemühte. Somit dürfen sich wohl hierzulande alsbald Neugierige selbst ein Bild davon machen, dass der sagenumwobene Titel des Films mehr impliziert, als der Film letztlich enthält. Massaker ist nicht, dafür aber ein intensives und raues kleines Stück reinstes Terrorkino. Demnächst im Elektrofachhandel ganz in ihrer Nähe.

Dienstag, August 30, 2011

Ablegen unter: Wichtig!

Nacht und Nebel
(Nuit et brouillard)
F 1955 30 Min
von Alain Resnais
Bundeszentrale für politische Bildung (DVD)

1955 – Der Filmregisseur Alain Resnais besucht die leerstehenden Ruinen ehemaliger Konzentrationslager der Nazis. Die Natur, man sieht es den Filmaufnahmen an, beginnt, sich auf den ehemaligen Arealen des Schreckens wieder bequem zu machen. Beginnt, das Grauen, was die stummen Bauten der Massenvernichtung in eine bedrückende Aura tauchen, langsam zu überdecken. Doch Resnais kommt, um einen Dokumentarfilm gegen das Vergessen zu drehen. Sein Film bringt zum ersten Mal die beklemmenden, drastischen und eigentlich unfassbaren Archivbilder an die breite Öffentlichkeit. Auf der Berlinale 1956 verursacht er einen Skandal, in einem Land, dass im beginnenden Wirtschaftwunder auch gerne Gras über die Dinge der jüngeren Vergangenheit wachsen lassen würde. Den Kommentar zu Resnais Werk schreibt der Schriftsteller Jean Cayrol, die deutsche Bearbeitung wird von Paul Celan übernommen, beide Überlende des Holocaust. Es entsteht ein Essay, der nicht zu erklären versucht, was nicht zu erklären ist. Die Menschenverachtende, das den Bildern inne wohnt, spricht für sich – und macht gleichzeitig sprachlos. Das System Konzentrationslager wird im Film von seiner Planung bis zum Ende wortgewandt skizziert. Mal prasseln Wortsalven auf den Betrachter ein, mal werden die Sätze wirkungsvoll zerdehnt. Die Musik Hanns Eislers gibt sich dramatisch, elegisch, manchmal gar fröhlich, um den Kontrast zum Gezeigten noch zu verstärken. So sind 30 Minuten Film entstanden – 30 Minuten Film gegen das Vergessen – 30 Minuten Film, die das Unfassbare, die für den menschlichen Geist fast irrational anmutende Hölle auf Erden, eindrucksvoll auf Zelluloid bannen – und auch 30 Minuten Film, der damals die richtigen Fragen stellte, wie auch heute noch stellt. So ganz nebenbei stellt Nacht und Nebel in seiner Klarheit und „nüchternen“ Direktheit jede Infotainment-Sauce aktuelleren Datums zum Thema mühelos in den Schatten. Seine Qualität in Wort, Bild und Montage geben Raum zur Auseinandersetzung gerade auch in der Schule. Wohl auch aus diesem Grund erfährt der Film dankenswerterweise seine deutsche DVD-Premiere als Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung.

Sonntag, August 28, 2011

Affen zum Gaffen

Planet der Affen – Prevolution
(Rise of the Planet of the Apes)
USA 2011 105 Min
von Rupert Wyatt
mit Andy Serkis, Tom Felton, James Franco, Freida Pinto
20th Century Fox (Kino)

Da habe ich im Kino gesessen mit der sehr schmalen Erwartung, einem weiteren der in den letzten Jahren inflationär aus Hollywood kommenden, vergessenswerten bis maximal durchschnittlichen Unterhaltungsfilme beizuwohnen. Diese Tonnen an sinnlosen Remakes, Sequels, Prequels und anderer Langeweiler. Tja, und dann bekam ich fast nicht mehr meinen Mund zu – und das nicht etwa wegen einer Ladung Popcorn – nein, es war doch tatsächlich das, was dort auf der Leinwand vor mir dahin flimmerte.
Um es kurz zu machen, „Planet der Affen – Prevolution“ ist so ziemlich das Unterhaltsamste, was seit Jahren aus Hollywood abseits der Finchers und Nolans in die Kinos schwappt. Weil er all die Ingredienzien nicht hat, die mich zumeist stören:
1. Dem Film dient nicht ein simpel-langweilig-dämliches Drehbuchfragment als Dramaturgie-Kitt für endlos-breitgewalzte Actionsequenzen. Nein, die Story, die Charaktere und ihre Entwicklung haben den Vorrang.
2.Action kommt trotzdem vor, jedoch immer nachvollziehbar in die Handlung eingebettet. Zudem wird auf die bei mir berüchtigt-gehasste Wackelkamera verzichtet. Man erkennt einfach alles – nicht zu fassen. Scheinbar ist der Trend, zu diesem Stilmittel zu greifen, ja etwas rückläufig. Ich hoffe es zumindest. Jetzt muss nur noch jemand diesem Herrn Bay Bescheid sagen.
3.Es gibt keine doofen, weil pseudo-coolen, weil bemühten Einzeiler! Ich empfinde das als Segen. Denn ganz ehrlich, diese Sachen waren zu Zeiten von Lethal Weapon und Stirb langsam neu und originell. Seit Jahren ist es schon zum Dauer-Gimmick verkommen, an dem schon die Drehbuchautoren scheinbar kein Interesse mehr hatten, was sich im fertigen Produkt zumeist dann auch zeigt.
4.Das Drehbuch besitzt wieder Gespür für die richtigen Höhepunkte zur richtigen Zeit – und übertreibt diese auch nicht maßlos. Beispiel: Als Caesar dem fiesen Tierheim-Aufseher seine Auflehnung zu verstehen gibt und die Affenmeute zum Ausbruch aufstachelt, gibt uns das Drehbuch als dramaturgischen Höhepunkt sein erstes Wort – und nur dieses Eine! In vielen anderen Beispielen hollywoodesker Cashing-In-Ware hätte es wohl hier gleich noch einen Feldherren-Monolog zur Affen-Mobilisierung gesetzt. Hier gottseidank nicht…Auch in der Endszene wird nicht mehr geredet, als es für den Moment nötig erscheint.
Als Bonus gibt es noch eines der apokalyptischsten Enden in einem Hollywoodfilm. So dass ich mir fast wünschte, der Film würde für sich allein stehen und kein Prequel sein. Aber okay, wenn die Macher nicht an eine bereits existierende Geschichte andocken müssten, wäre so ein Ende mit den großen Geldgebern auch nicht machbar gewesen. Zu riskant, keine Frage. Gut gelöst ist es in jedem Falle, einen gewissen zeitlichen Zwischenraum zum Anfang des Originals zu lassen, den sich der Zuschauer locker zusammen reimen kann. Doch genau dieser Zwischenraum könnte, auch bei dem finanziellen Erfolg des Films, der sich ja abzeichnet, ein Handicap bereits in sich tragen: Er ist groß genug, um noch locker so 1 bis 3 weitere Prequels unterzubringen…We will see.
Egal, „Planet der Affen – Prevolution“ versetzt einen qualitativ in die guten Hollywood-Zeiten der 70er und 80er Jahre. Ich wünsche mir wieder mehr Filme dieser Güte.

Auf ein Neues

Nach über 5 Jahren nehme ich meine Blogaktivitäten wieder auf. mal schaun, wie lange meine Lust am Schreiben anhält.

Dienstag, März 14, 2006

The Stink Panther

Der Rosarote Panther
„The Pink Panther“
USA 2006 95 Min
von Shawn Levy
mit Steve Martin, Kevin Kline, Jean Reno, Beyonce Knowles
Kino (MGM)


Er kommt einfach nicht zur Ruhe, unser Paulchen Panther – und mit ihm die Herren Clouseau und Dreyfuss. Im Vorwort seiner Resteverwertung an unbenutzten Peter-Sellers-Aufnahmen („Der rosarote Panther wird gejagt“) meinte Regisseur und Filmfigurvater Blake Edwards ganz treffend: „For Peter – the One and Only Inspektor Clouseau“. Trotzdem versuchte auch Edwards nach dem Exitus seines begnadeten Hauptdarstellers noch etwas Geld aus der Panther-Idee rauszuholen: Die halbgaren bis äußerst schwachen Versuche nennen sich dann „Der Fluch…“ bzw. „Der Sohn des rosaroten Panthers“. Immerhin, eines tat er aus Respekt und auch Einsicht niemals: die Figur des Clouseau neu aufleben zu lassen. So dumm war der Komödien-Spezi Edwards nicht mal in seinen belanglosen Rentnerjahren.

Nun, Steve Martin, auch in den Rentnerjahren, IST so blöd. Anders kann man diese humorfreie Zone, die sich „Der rosarote Panther“ nennt, nicht erklären.

Sellers Figur war zwar trottelig, aber trotzdem liebenswert. Er war halt ein Pechvogel, der durch Zufall seine Fälle gelöst hat. Das war die humoristische Basis, auf der alle weiteren Gags aufbauten und wirken konnten. Steve Martin macht aus der Figur einen arroganten Angeber, der ungefähr so sympathisch ist wie ein Neonazi, der einem kleinen blinden behinderten Mädchen den Rollstuhl klaut und damit ihren Hund (der einzige Freund, den sie noch hat) plattfährt. (Er ist also ein waschechter Ami, der vorgibt, ein Franzose zu sein. Das ist NICHT witzig!) Kurzum: Wie bitte soll ich mit oder über eine Figur lachen, von der ich mir wünsche, sie würde nach 10 Minuten von der Leinwand verschwinden? Die Neuinterpretation der Figur des Inspektor Clouseau ist völlig misslungen, womit dem Film eben jene Grundlage fehlt, die die alten Filme hat funktionieren lassen. Das Gleiche trifft auch auf Kevin Kline als Dreyfuss zu, der aus seiner Rolle nichts machen kann, weil sie einfach nichts hergibt. Keine guten Gags, keine Entwicklung. In den alten Filmen war es strunzkomisch, wie Clouseau seinen Vorgesetzten Schritt für Schritt in den Wahnsinn trieb. Hier behilft man sich einer langweiligen „Ich-will-ne-Auszeichnung-und-Clouseau-brauch-ich-als-Bauernopfer“ Grundidee, aus der man kaum komisches Potenzial schöpft und das Ganze mit einem simplen „Wer-ist-der-beste-Detektiv“-Schluss a la Agatha Christie "krönt". Bei Jean Reno ist’s dann endgültig aus: Er soll wohl der "Kato“-Ersatz sein, darf aber außer einem Running-Gag, bei dem noch nicht mal der Mundwinkel für einen Sekundenbruchteil zuckt, nichts zum Film beitragen. Ich kann bloß hoffen, dass wenigstens die Gage hoch genug war.

Zudem reduziert das Gespann Martin/Blum den anarchischen, genreparodistischen Humor auf kreuzbraves Hollywoodniveau mit einigen „American-Pie“- Flatulenzanleihen, das ganze verwoben mit einer mächtigen Prise Franzosen-Bashing (Dieser Akzent, den die Sprechen! Is ja noch schlimmer als ihre Sprache! Und ein „H“ kriegen sie gar nicht auf die Reihe! Höhöhö!). Darüber lachen vielleicht noch ein paar Amis, die Frankreich nur von ihren Fritten her kennen, aber alle anderen? Eben: Fehlanzeige.

Den vorhersehbaren, halbgaren, simplen und meistens unwitzigen Gags passt sich die Regieleistung hervorragend an. Als Beispiel, die tolle „Ladykracher-like“ Sequenz vom Anfang: kleines Auto, große Parklücke: Schon der „Establishing-Shot“ dieser Szene verrät überdeutlich, was die nächsten Sekunden passiert. Okay, denkt man sich, der knallt vorn und hinten gegen die Autos, und man hofft, es würde dazu noch irgendetwas Überraschendes passieren, was die Kamera noch ausspart. Aber nein, Herr Martin verbeult die beiden Autos ein bischen, und das wars – Witze von Fips Asmussen (Ihr wisst schon, der mit der „Prostata-Tätowierten“!) sind Zwerchfell-Kitzler dagegen – und auch überraschender.

Was bleibt, sind Fragen:

1. War Steve Martin wirklich mal ein guter Komödiant?

2. Warum müssen die Amis selbst in einer Komödie durchscheinen lassen, dass ihre Kultur die allen überlegende ist? (siehe die oberpeinliche Hamburger-Szene in New York)

3. Warum müssen fast alle Beteiligten den ganzen Film einen total überzogenen französischen, wahlweise auch russischen Akzent sprechen?

4. Warum sind die verantwortlichen Synchronhupen so intelligenzbefreit und übernehmen das auch noch, nur schlechter (Stichwort: wegsehen <–> wichsen)?

5. Warum muss mir so etwas passieren?

Ich ging ins Kino, wenigstens mit der Hoffnung auf eine solide Komödie – aber das war einfach nur unterirdisch. Immerhin, die alten Filme mag ich nun umso mehr, auch was.